Kleiner Nachtschwärmer

Kleiner Nachtschwärmer

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Nicht nur von Kind zu Kind ist der Schlafbedarf unterschiedlich, auch bei jedem einzelnen Kind ändert sich der Schlafbedarf von Zeit zu Zeit. So gibt es Phasen, in denen ein Kind unheimlich viel Schlaf benötigt, auf der anderen Seite aber auch Zeiten, wo man das Gefühl hat, dass das Kind gar nicht mehr wirklich schläft.

Unser Julian befindet sich zur Zeit in so einer Phase, wo er scheinbar eher weniger Schlaf benötigt. Morgens früh raus und abends lieber spät ins Bett und spielt stattdessen mit seinem Lieblingsspielzeug, die Giraffe Sophie. Mittags bloß nicht zu viel Zeit im Bett verbringen und Nachts kann es gut und gerne auch mal passieren, dass er in seinem Bett liegt und in den schrillsten Tönen singt.

Aber auch die Art und Weise wie Kinder auf sich aufmerksam machen, wenn sie nicht schlafen möchten oder vielleicht auch nicht können ist von Kind zu Kind unterschiedlich. In den meisten Fällen allerdings drücken Kleinkinder und Babys ihre Unzufriedenheit damit aus, dass sie anfangen zu weinen und zu schreien.

Julian ist hier etwas anders eingestellt. Schreien oder weinen tut er tatsächlich nur, wenn etwas ist, ansonsten hat er einen anderen Weg gefunden uns darauf aufmerksam zu machen, dass er jetzt gerade nicht so viel Lust zum schlafen hat.

Er krabbelt einfach aus seinem Bett, watschelt durch sein stockdunkles Zimmer und klopft an die Tür. Zu klein ist er um an die Türklinke zu kommen, hört man sein klopfen nicht dann ruft er zusätzlich noch „Allo“. Öffnet man ihm dann die Tür kommt er einem mit einem breiten Grinsen im Gesicht entgegen.