Müde und lustlos

Der Umzug rückt immer näher und näher, doch die Arbeit scheint nicht weniger zu werden. Tag für Tag packen wir Kisten was das Zeug hält, doch es will einfach nicht weniger werden. Im Gegenteil, das Chaos in den einzelnen Räumen scheint sogar mehr zu werden und langsam aber sicher vergeht mir die Lust am Projekt Umzug! Ich bin sooooo unendlich froh, wenn wir das Ganze in wenigen Tagen hinter uns haben, das kann sich wahrscheinlich kein Mensch vorstellen.

Zwischenbillanz

Küche: dachte eigentlich sie ist fertig, aber irgendwie taucht doch immer noch was auf was mit muss – eine scheinbar never ending story…

Esszimmer: fertig! glaub ich jedenfalls

HWR: Chaos pur, vor allem scheint unsere Waschmaschine auch noch den Geist aufzugeben

Büro: das wahrscheinlich größte Chaos, was zum Schluss hoffentlich die wenigste Arbeit machen wird, jedenfalls für mich, da das Männleins Baustelle ist.

Schlafzimmer: Wo soll ich eigentlich mit den ganzen Klamotten hin? So groß ist der Schrank doch gar nicht, wo kommen die alle her?

Wohnzimmer: ich glaub das sieht ganz gut aus 😕

Bad: nur noch das nötigste, der Rest ist gepackt

Leon’s Zimmer: fast durch, nur noch die restlichen Spielsachen in ne Kiste und das Bett abbauen und dann ist es fertig

Frindy’s Zimmer: absolute Baustelle, Zwischenablage für alles mögliche… und noch mehr Klamotten :-/

Dachboden: ich hoffe Männlein hat das im Griff, denn ich geh da nicht rauf

Fazit

Ich kann keine Kisten mehr sehen, ich bin müde und lustlos. Wann hat das alles endlich ein Ende?

2 Kommentare zu „Müde und lustlos“

  1. Ich enttäusche dich da ja nur ungern, aber so richtig ein Einde wird der Umzug noch lange nicht haben… wenn er denn überhaupt je ein Ende nehmen wird. Das hat rein gar nichts mit eurer Planung zu tun, die kann noch so toll sein, sondern damit, dass sich so was oft noch eine halbe Ewigkeit hinzieht, selbst wenn der eigentliche Umzug von A nach B vorbei ist.

    Ich hab schon so viele Umzüge erlebt (nicht nur bei mir, sondern auch bei Freunden und Verwandten) und es läuft überall gleich. Es kommt der Tag X, an dem man von A nach B umzieht. Aber dann stehen die Kartons in B… und werden erst total euphorisch ausgepackt, aber mit steigender Zahl von Kartons nimmt die Euphorie ab. Einige Kartons werden noch bis zu einigen Wochen(!) irgendwo in einer Ecke der Wohnung / des Hauses stehen, man bemerkt die irgendwann kaum noch, weil man sich an sie gewöhnt. Und letztlich werden einige Kartons in den Keller oder auf den Dachboden wandern… und dort ein langes Leben führen 😀 Ich bin das letzte mal vor 3 Jahren umgezogen und hab immer noch 3 oder 4 Kartons im Keller stehen, deren Inhalt ich anscheinend nicht so stark vermisse… naja, teilweise handelt es sich auch um alte Geräte, für die ich hier keinen adäquaten Platz habe 🙂

  2. Das mit den Kisten auf Dachboden oder im Keller kenn ich nur zu gut… wir haben beschlossen diese ohne hineinzugucken zu entsorgen. Vereinfacht vieles 😉

    Für mich ist das mein 8. eigener Umzug so mit allem drum und dran. Mein 3. Umzug was eine so weite Distanz betrifft. Eigentlich sollte man meinen ich bin geübt… aber du hast Recht, so richtig ein Ende nimmt so ein Umzug irgendwie nie. Aus meiner Erfahrung heraus habe ich diesmal versucht alles anders zu organisieren, doch die beste Organisation bringt einen irgendwie auch nicht voran. Ich hoffe dass sie wenigstens am Umzugstag was bringt. Ich möchte nämlich hier raus und nicht noch einmal zurück um irgendwelche Kleinigkeiten erledigen zu müssen. Einfach am Freitag morgen nur noch Schlüssel abgeben und fertig.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.