Samstag , 19 April 2014
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Wetterfühlig – Auch Kindern machen die enormen Wettersprünge zu schaffen


Während wir am Samstag noch bei 14° im Regen standen, so konnten wir uns am Montag bereits bei über 30° in der Sonne grillen. Ein Temperatursprung von 15° und das sozusagen fast über Nacht. Schauen wir heute aus dem Fenster oder begeben uns mutig vor die Tür werden wir wieder nass und eine Abkühlung erwartet uns.

Spätestens jetzt merken viele dass ihr Kreislauf anfängt verrückt zu spielen. Müdigkeit, Schwindelgefühle und eine allgemeine Abgeschlagenheit sind nur einige Dinge, die uns jetzt etwas zu schaffen machen.

Auch unsere Kinder sind irgendwie anders, sind launisch und allgemein anstrengender als sonst. Das in Kombination mit der Tatsache, dass wir körperlich eh schon zu kämpfen haben kann einen Tag schon recht lang werden lassen und den einen oder anderen an seine Grenzen bringen.

Doch warum sind die Kinder so?

Auch Kinder haben mit den zur Zeit herrschenden Temperatur- und Wetterschwankungen zu kämpfen, denn auch ihr kleiner Kreislauf spielt verrückt. Vor allem ganz kleine Kinder oder Babys können diese Sprünge und besonders die Hitze nur schwer ab.

Doch was kann ich tun um meinem Kind und demnach auch mir, diese Zeit etwas angenehmer zu gestalten?

Trinken, trinken, trinken! Das ist wohl das wichtigste Stichwort und wird oft zu sehr in den Hintergrund gestellt. Während unser Körper viel schwitzt braucht er natürlich mehr Flüssigkeit, unser kompletter Kreislauf ist abhängig vom Flüssigkeitsanteil im Körper.

Auch und vor allem Kinder benötigen jetzt viel zu trinken, am besten natürlich Mineralwasser mit wenig bis gar keiner Kohlensäure. Viele Kinder allerdings trinken nicht gerne Wasser, schließlich schmeckt es ja nach nix, daher wird gut und gerne mal aufs trinken verzichtet. Dennoch müssen die Kinder mehr trinken, daher ruhig Saftschorlen oder selbstgemachte Eistees anbieten, damit die Kleinen genügend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Ebenfalls hilfreich ist es einfach die Zeichen die uns die Kinder geben zu beobachten und zu erkennen. Viele Kleinkinder sind einfach nicht so gut drauf und nörglich wenn und weil sie müde sind. Die Temperatursprünge sind anstrengend und somit haben viele Kinder einen erhöhten Schlafbedarf.

Warum nicht einfach mal versuchen die Kinder ein halbes Stündchen oder sogar Stündchen hinzulegen, wenn sie extrem launisch sind. Die Meisten werden sehr wahrscheinlich direkt einschlafen. Angst, dass man die Kinder dann Abends nicht ins Bett bekommt ist meist unbegründet, da viele Kinder den zusätzlichen Schlaf an solchen Tagen einfach brauchen.

Viele Eltern machen sich das Leben unnötig schwer, da sie ihre Kinder auf biegen und brechen versuchen zu belustigen und wach zu halten, obwohl Schlaf oft das beste und häufig auch das einzige Mittel ist was wirklich hilft.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass es bei uns funktioniert. Nach dem Schlafen sind die Kinder wieder entspannt uns ausgeglichen, da sie neue Energie getankt haben, Energie die sie ganz dringend gebraucht haben.

Artikelbild: A.Dreher  / pixelio.de






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