Mittwoch , 28 Juni 2017
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Orchideen umtopfen in Seramis Orchideensubstrat


Hin und wieder, so alle zwei bis drei Jahre sollten Orchideen umgetopft werden. Ich habe meine Orchideen nun seit ca. einem Jahr und nicht wirklich Erfahrung damit. Die Orchidee die ich heute umgetopft habe hat bisher hier zwei Mal geblüht und nun vor einiger Zeit die Blüten abgeworfen. Da auch die Blätter der Orchidee ziemlich schlaff und ledrig runter hingen, habe ich mich dazu entschieden sie nun umzutopfen, in der Hoffnung, dass es ihr dann im neuen Substrat besser geht und sie demnächst wieder fleißig blühen wird.

Orchidee umtopfen in Seramis

Zunächst einmal habe ich die Orchidee aus dem Topf gelöst, das war gar nicht so einfach, da die Wurzeln teilweise unten durch die Abtropflöcher durchgewachsen waren und sich darunter verknotet hatten. Mit ein wenig hin und her und durch andrücken des Topfes habe ich sie dann aber schließlich aus dem Topf heraus bekommen.

Anschließend habe ich das alte Substrat von den Wurzeln entfernt und die Wurzeln der Orchidee komplett freigelegt. Nun erhält man den wohl besten Blick auf die Wurzeln, ob diese saftig grün, vertrocknet oder gar verfault sind. Bei meiner Orchidee war es wohl eine Mischung aus allem, nur das mit dem saftig grün muss ich wohl streichen. Alles in allem finde ich nämlich dass die Wurzeln im Allgemeinen keinen so gesunden Eindruck machen.

Wurzelballen Orchidee

Ich habe dann mal einen Großteil der Wurzeln mit einer scharfen Schere entfernt, nämlich die, die meiner Meinung nach am schlimmsten aussahen und danach sah es doch schon etwas anders und leerer aus, wobei die restlichen verbliebenen Wurzeln nun auch nicht unbedingt den besten Eindruck machen. Vor allem beim Blick auf das Herz der Orchidee muss ich zugeben, dass ich keine Ahnung haben, ob die jemals nochmal kommt und sich erholt oder ob alle Versuche nun schon zu spät sind.

Den unteren Teil des Topfes habe ich nun mit frische, Seramis Orchideensubstrat gefüllt und anschließend die Orchidee möglichst gerade darüber gesetzt. Einfacher ging es mit einer Drehbewegung alle Wurzeln wieder in den Topf zu kriegen. Nach und nach habe ich dann das neue Substrat dazu gefüllt und immer wieder an den Topfrand geklopft damit es sich gut verteilt.

Voila – fertig! Ganz zum Schluss habe ich dann noch den abgeblühten Blütentrieb gekürzt, der oberhalb schon ordentlich eingetrocknet war, die Wahrscheinlichkeit dass da nochmal was nachgekommen wäre schätzte ich als mehr als gering ein. Den Blütentrieb habe ich ca. 1cm oberhalb des letzten inaktiven Auges unterhalb der vergangenen Blüte abgeschnitten.

Orchidee umgetopft

Nun steht die Orchidee wieder an ihrem  gewohnten Platz an einem Süd-West Fenster. Angießen werde ich sie erst in 2-3 Tagen, damit die Schnittwunden nicht unnötig belastet werden. Ich bin gespannt ob ich mich demnächst über eine neue Blütenpracht freuen darf, oder ob diese Orchidee mich vielleicht verlässt.






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