Dienstag , 27 Juni 2017
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Fingerhut – wunderschönes Gift im heimischen Garten


Mit Pflanzen und Blumen kenne ich mich ja irgendwie mal so gar nicht aus. Wohl kann ich noch nen Nadelbaum von einem Laubbaum unterscheiden und eine Palme von einem Kaktus, dann hört es aber auch so langsam schon auf.

Vor kurzem entdeckten wir wie ich finde sehr schöne Blumen in unserem Garten, mit wunderschönen Blüten. Pflegeleicht scheinen sie vor allem zu sein, denn sie blühen und überleben, trotz nicht vorhandener Pflege.

Julian mag diese Blumen auch sehr gerne, gestern rupfte er eine samt Wurzel aus der Erde und präsentierte sie stolz. Später fragte mich eine Freundin dann, ob das Fingerhut sei, denn dieser wäre ja hoch giftig.

Nun, dass in unserem Garten hochgiftige Pflanzen wachsen konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, unser Vermieter nämlich – Biologe und gelernter Baumschulgärtner – hat selbst Kinder und er hat damals ja schließlich den Garten angelegt.

Vorhin googlete ich dann doch vorsichtshalber mal und siehe dar, dieses wunderschöne so harmlos ausschauende Blümchen ist tatsächlich Fingerhut, oder besser gesagt war Fingerhut, denn zwischenzeitlich habe ich sie komplett aus unserem Garten verbannt.






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4 Kommentare

  1. Ich hatte vorhin schon auf Facebook geantwortet, Irgendwie ging wohl die Kommentar Funktion dort nicht.

    Ich habe als Kind mit meiner Schwester den Fingerhut auf einem alten Bunkergelände in Oberhausen gesammelt.

    Irgendwann 1980-84 muss es gewesen sein hat unsere Oma aufgrund eines Zeitungs- oder TV Berichtes darauf bestanden das wir das nicht mehr tun sollten. :-)

    Der Fingerhut sieht toll aus, heute haben wir Blauregen im Garten und der ist auch giftig. Deine Kids werden sicher auch keine Pilze essen die einfach so im Garten wachsen.

    Finger weg, weil nicht gut ( als Hinweis ) und Ihr habt schicke Blumen im Garten. An die Herdplatte geht er ja auch nicht, im besten Falle.

  2. Bei dem fast dreijährigen funktioniert das ganz gut mit “Finger weg”, der Kleene allerdings mit seinem gerade mal einem Jahr der stopft so ziemlich alles in den Mund was er zu fassen bekommt, daher müssen wir da höllisch aufpassen.

  3. Ich glaube das ist auch besser so, dass ihr den verbannt habt. Wenn die Kinder älter wären, dann hätte ich es übertrieben gefunden, aber so haben die Kleinen schnell mal was im Mund, schneller als man manchmal reagieren kann.

  4. Ja, mir war das auch zu riskant. Vor allem kann man als Mutter mit den Augen nicht gleichzeitig überall sein.
    Ich erziehe meine Kinder sehr selbstständig und mit viel Freiheit. Wir haben ein großes Grundstück, das komplett eingezäunt ist, da sind die Kinder absolut sicher und können auch mal eine gewisse Weile alleine draußen spielen ohne dass ich die ganze Zeit daneben sitze. Das tut den beiden sehr gut und stärt das Selbstbewusstsein. Vor allem finde ich es interessant zu beobachten, wie toll die beiden miteinander umgehen, wenn sie sich unbeobachtet fühlen… naja und da kann so eine giftige Pflanze eben schnell mal zum Verhängnis werden…

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