Samstag , 21 Oktober 2017
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Schulranzen ist nicht gleich Schulranzen


Zwar ist der Sommer noch ein bisschen hin und die neuen Einschulungen lassen auch noch ein paar Tage auf sich warten, dennoch beschäftigen sich viele Eltern bereits jetzt mit dem Thema. Zur Zeit finden nämlich in allen möglichen Kindergärten die Schuleingangsuntersuchungen statt, bei denen festgestellt wird, ob das jeweilige Kind reif für die Schule ist, oder ob man besser noch ein Jahr wartet. Immer auch ein wenig abhängig vom Stichtag wird der Großteil der Kinder mit 6 Jahren eingeschult, manche erst mit 7 und wiederum andere bereits mit 5 Jahren.

Oft denken Eltern und auch die Kinder zuerst an die Schultüte wenn es darum geht die Einschulung zu planen, was aber noch viel wichtiger ist, ist die Wahl des Schulranzen, denn was das betrifft kann vom richtigen oder vom falschen Schulranzen die komplette Zukunft des Kindes abhängen.

Ich kann mich noch sehr genau an meine Schulzeit erinnern, auch damals schon war es wichtig den richtigen Schulranzen zu haben. Hierbei ging es in erster Linie um die Marke, wer keinen Scout Schulranzen hatte, der war von vornherein out und wurde als Loser abgestempelt.

In der heutigen Zeit wird das wahrscheinlich nicht viel anders sein, dabei spielen ganz andere Faktoren beim Kauf von Schulranzen einen große Rolle.

Hier in Apen war extra zum Thema am Wochenende eine Schulranzenmesse. Sowohl Physiotherapeuten, die den richtigen Sitz des Schulranzens kontrollierten, als auch Polizeibeamte, die mit den Eltern ungeklärte Sicherheitsfragen klärten waren auf dieser Messe vertreten. Oft klagen Kinder schon in jungem Alter über Rückenschmerzen. Die Schuld wird oft auf die vielen schweren Bücher geschoben, was bedingt auch richtig ist. Viel ausschlaggebender ist hier allerdings der Sitz des Schulranzen auf dem Rücken des Kindes. Sitzt er zu hoch oder hängt er zu tief kann das schnell zu dauerhaften Schädigungen an der Wirbelsäule führen. Dadurch erhöht sich auch die Gefahr, im Alter an Rückenschmerzen zu leiden.

Die Polizisten informierten über genügend Reflektoren sowohl am Schulranzen als auch an der Kleidung, damit die Kinder auch bei schlechten Sichtverhältnissen von den Autofahrern rechtzeitig gesehen werden. Auch war die Frage ab wann ein Kind wo und wie auf welchem Platz im Auto sitzen darf sehr beliebt bei den Eltern.

Die hohe Besucherzahl auch aus dem Umland bestätigt den Erfolg dieser Schulranzenmesse, die jährlich von der Buchhandlung Lassen veranstaltet wird. Hier im Ammerland scheint den Eltern sowohl die Sicherheit als auch die Gesundheit ihrer Kinder noch wichtig zu sein.

Bild: rebel / pixelio.de






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Ein Kommentar

  1. Meine Kinder klagten vor einem Jahr in etwa über Rückenschmerzen, somit mussten neute Ranzen her. Und siehe da: den beiden geht es prächtig! Kann nur bestätigen, dass man bei dir Wahl des Ranzens nicht nur auf das gewünschte Motiv achten sollte!

    Liebe Grüße

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