Donnerstag , 19 Oktober 2017
Startseite » Gedanken einer Mutter » Kinder wachsen

Kinder wachsen


Dass Kinder wachsen, nun das ist kein allzu großes Geheimnis. Dass Kinder manchmal sogar schneller wachsen als es einem lieb ist, hat sich denke ich bei den meisten Eltern auch schon herumgesprochen.

Ich dachte ja bei meinem Zweiten Kind, super noch ein Junge, da brauch ich nichts neues zu kaufen hab ja noch alles. Anfangs ging diese Theorie sogar sehr gut auf, Schlafanzüge, Bodys, Strampler – alles konnte wieder benutzt werden. Zwischenzeitlich allerdings klappt das nicht mehr so gut… Mein kleines Moppelchen ist nämlich so schnell am wachsen und gedeihen, dass ihm mit seinen 7 Monaten manche Dinge schon eng werden, die mein Großer mit einem knappen Jahr noch anhatte.

Das Problem hierbei ist nun folgendes, die Kleidergröße die mein Kleiner jetzt im Winter benötigt hatte mein Großer damals im Sommer und ich kann dem Zwerg ja jetzt schlecht Sommerklamotten anziehen, oder? Sprich ich muss meinen kleinen jetzt komplett neu mit Winterklamotten eindecken, wobei zu beachten ist, dass er im Februar oder März, wo wahrscheinlich immer noch Winter angesagt ist, aus den meisten Sachen schon wieder rausgewachsen ist.

Da stellt sich mir die Frage, wo kaufe ich am besten gute Qualität zum kleinen Preis? Viele werden mir jetzt sicherlich zu Kinderflohmärkten raten, aber davon bin ich so gar kein Fan. Nicht weil die Sachen gebraucht sind, sondern eher weil mir dieses Ellenbogen-ausfahren-am-Wühltisch-Gehabe der anderen Mütter völlig gegen den Strich geht. Zudem verlangen die als Preise für ihren gebrauchten Kram, wo ich wenn ich es geschickt anstelle selbst mit Neuware günstiger bei weg komme.

Ich habe ja früher gerne bei H&M Baby gekauft, die Winnieh Pooh und Tigger Collection finde ich einfach herzzerreißend. Allerdings sind die Sachen doch teilweise schon sehr teuer und wirklich lang halten tun sie auch nicht… Mit Ernstings Family habe ich hingegen sehr gute Erfahrungen gemacht, günstig, schick und frech und aushalten tun die Sachen auch was. Grad für den Kindergarten oder um draußen im Dreck zu toben reichen die Sachen vollkommen aus, da tut es dann auch nicht weh, wenn doch mal was reißt oder der eine oder andere Fleck nicht wieder raus geht.

Seit ich hier im Norden wohne habe ich regelmäßig Kataloge von Vertbaudet im Briefkasten liegen. Da ich die Sachen im Katalog sehr schick fand, sie sich preislich auch noch im Rahmen bewegen und mich die Sachen von der Qualität zufrieden stellen, bestelle ich hier nun auch des öfteren mal eine Kleinigkeit mit. Grad für besondere Anlässe bietet Vertbaudet echt schöne Schmuckstücke. Zudem spart man mit Vertbaudet Vorteilsnummern eine menge Geld.

Da ich ja wie erwähnt nicht der Freund von Kinderflohmärkten bin, stellt sich mir natürlich auch immer die Frage wohin eigentlich mit der alten Babykleidung? Klar, die liebsten Sachen behält man natürlich als Erinnerungsstücke. Manche heben ja auch echt alles auf in der Hoffnung es einmal den Enkelkindern vermachen zu könne. Aber mal ehrlich, in keine Ahnung 20 bis 30 Jahren sieht doch die Modewelt für Babys und Kleinkinder wieder ganz anders aus. Würdet ihr euren Kindern tatsächlich das Zeug anziehen was ihr vor 30 Jahren schon getragen habt?

Verkaufen tue ich die Sachen allerdings auch nicht, denn ich finde es schon irgendwie extrem wenn man manchmal die Preise sieht. Da kostet ein gebrauchter Body, der geschätzte 50 mal getragen und vielleicht sogar schon mal gewaschen wurde, der neu bei 3 Euro lag immer noch 1 Euro. Das finde ich schon echt unverschämt. Viele werden nun sagen, naja, verschenken kann man die Sachen ja schließlich auch nicht.

Doch, genau das kann man! Wir verschenken unsere nicht mehr benötigten Babysachen grundsätzlich, sei es Kleidung, Spielsachen oder andere Dinge – an Neugeborenen-Stationen im Krankenhaus, Caritas oder das Rote Kreuz. Allesamt freuen sich über solche Spenden und sind teilweise auch auf unsere Hilfe angewiesen, da ohne Spenden Einrichtungen wie beispielsweise die Kleiderkammer für Bedürftige nicht realisiert werden können.

Denkt vielleicht auch mal an diese Option, gerade jetzt zur Vorweihnachtszeit, bevor ihr euch mit völlig unrealistischen Preisvorstellungen zum Verkauf auf den Flohmarkt begebt.

Bildquelle: www.vertbaudet.de






Deine Meinung?




4 Kommentare

  1. Ich stimme dir zu, ich habe alle Sachen von Sohnemann verschenkt. Vieles von den Babysachen bis Größe 110 vermachte ich einer damals neu zugezogenen Nachbarin, die sehr jung war und wenig Geld besaß. Die freute sich wirklich sehr und ich nahm ihr damit eine große Last von den Schultern.

    Natürlich wanderten und wandern andere Sachen aus dem Kinderkleiderschrank zu den Kleiderkammern von Caritas und Co. Verkauft habe ich bisher noch kein einziges Stück, obwohl ich früher das Geld wirklich hätte gebrauchen können, als Sohnemann noch sehr klein war. Heute ist er 9,5 Jahre alt.

    Klamotten kaufe ich aktuell für ihn beispielsweise bei AWG und ich bestelle im Internet bei den üblichen Adressen. Kinderflohmärkte waren nie mein Fall, aber meine Mutti hat sich den “Spaß” früher nie nehmen lassen. Habe ich nie verstanden, aber sehr geschätzt.

  2. Sehr sehr beispielhaft dieses Verhalten! Da kann ich nur sagen *Weiter so!* – auch mit dem Blog!!

  3. Mein Kinder sind ja nun schon groß, aber ich habe damals auch vieles weggegeben bzw. verschenkt, da sich der Aufwand einfach nicht gelohnt hat.

    Wir haben hier bei uns gegenüber ein soziales Kaufhaus (von Klamotten über Geschirr, Bücher, Spiele – Kleinartikel halt) und da bringe ich auch gern Sachen hin. Und die verkaufen die Sachen zu wirklich günstigen Preisen, sodass ich dort auch gerne einkaufe. Die Erlöse werden dann auch wieder in andere Projekte gesteckt.

    So etwas mag ich :)

  4. …genauso ist es bei uns auch…und die beiden sind beide Anfang August geboren…die eine 06 die ander 10 …ich bin mal gespannt ob es sich gelohnt hat alle sommerkleidchen aufzubewahren ;) lg Tanja

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>