Mittwoch , 13 Dezember 2017
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Eltern-Versicherung


Der Versicherungsmarkt boomt ja in letzter Zeit unaufhörlich. Gerade jetzt, wo es auf den berühmten Stichtag zugeht was die KFZ Versicherung betrifft reiben sich die Versicherungsmakler die Hände vor Gier. Aber ist euch mal aufgefallen gegen was man sich in der heutigen Zeit so alles versichern kann?

Klar, die Klassiker wie Krankenversicherung oder Unfallversicherung kennt ja jeder. Aber schützen die einen wirklich vor einem Unfall oder versichern einem dass man nicht krank wird? Ok, Ironie bei Seite. Es gibt nämlich auch Versicherungen wo man so beim ersten drauf schauen nicht weiß was wirklich gemeint ist, wie bei der Inhaltsversicherung beispielsweise. Oder weiß jemand spontan was damit gemeint ist?

Meine erste Idee war ja den Content (Inhalt) meines Blogs zu versichern… Kommt er bei meinen Lesern nicht an, dann ist Zahltag! Oder den Inhalt meines Weinglases, ist es leer, bezahlt die Versicherung ein neues Aber wer hätte nun wirklich daran gedacht, dass es bei der Inhaltsversicherung um die Sachen geht, die im eigenen Fahrzeug liegen. Sachen die dann im Falle eines Diebstahls oder bei Beschädigung durch einen Unfall versichert sind?

Ähnlich erging es mir bei dem Wort Campingversicherung! Cool, dachte ich zunächst, das ist ja wie bei ner Geld-zurück-Garantie. Gefällt mir der Campingplatz nicht, auf dem ich mich befinde, dann zahlt die Versicherung meine Rechnung? Naja, ganz so einfach ist es dann nun auch nicht, denn hier sind natürliche die beweglichen Dinge der Camper gemeint… Campingauto, Vorzelt, Mobilheim, solche Sachen halt, können ja auch mal durch Sturm oder ähnliches beschädigt werden.

Da fiel mir dann ein, wie wäre es denn mal mit einer Eltern-Versicherung!!! Gerne könnt ihr nun, bevor ihr weiter lest erst mal raten was sich dahinter wohl verstecken könnte…

Eigentlich müsste jetzt Werbung kommen um die Spannung aufzubauen, aber ich will ja mal nicht so sein.

Eine Elternversicherung ist natürlich gedacht für unser wertvollstes Gut: unsere Kinder! Und wie soll das funktionieren? Diese Versicherung greift, wenn Kinder mit ihren Eltern nicht zufrieden sind! Im Falle von Kindesvernachlässigung, Kindesmisshandlung und solchen Sachen eben.

Allerdings gibt es zwei ganz große Problemfaktoren bei solch einer Versicherung:

1. Die Beiträge für eine solche Versicherung müssten so enorm hoch sein, dass sie sich die wenigsten Kinder von ihrem Taschengeld leisten könnten, da die Versicherungen sonst mega schnell pleite gingen. Warum ? Schaut euch doch bitte mal um! Es gibt doch so viele Kinder, die den halben Tag auf sich selbst gestellt sind, weil die Mütter lieber Fernsehen schauen, sich in verschiedenen Social Networks wie Twitter rumtreiben (und das den lieben langen Tag) oder sich nachts irgendwelche Stöpsel ins Ohr stecken um ihr weinendes und quängelndes Kind nicht zu hören anstatt sich um es zu kümmern.

2. Kinder würden die Versicherung im “Schadensfall” nicht zur Kasse bitten, da sie den Schadensfall erst gar nicht erkennen. Häh? Naja, schließlich wird dem Kind ja von klein auf eingetrichtert, dass es normal ist, dass wenn man nicht hört den Hintern versohlt bekommt. Oder aber auch, dass es schreien muss um zu lernen, dass man das mit Mama und Papa nicht machen kann. Dass man es nachts nicht aus dem Bett nimmt wenn es weint, weil es lernen muss alleine zu schlafen… ich könnte diese Liste nun noch ewig weit fortführen, aber bringen tut es ja doch nichts, denn die Kinder solcher Eltern schreien ja aus Berechnung, so ganz ohne Grund… und vor allem muss ein Kind von Anfang an auf Selbstständigkeit erzogen werden, da wäre es ja fatal sich den ganzen Tag mit ihm zu beschäftigen.

Definition Kind: Kleinkind 0-5 Jahre

Bildquelle: Willi Schewski / pixelio.de






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4 Kommentare

  1. jedem Kind zur Geburt die Elternversicherung

  2. Bei Autodiebstahl sind nich automatisch alle sich im Wagen befindlichen Dinge mitversichert. Sinnloserweise kriegst du im Falle des Autodiebstahls bspw. keine Kindersitze ersetzt. Ich sprech da leider aus Erfahrung.

  3. Wow, völlig am Thema vorbei kommentiert, aber Hauptsache mal versucht nen Link zu setzen…

  4. Sehr schöner und teils kritischer Artikel. Aus Versichersicht sind die Eltern wie die Kinder aber wohl als “unkalkulierbares Risiko” einzustufen.

    Sinnig allerdings wäre das schon…*seufz*

    Übrigens habe ich genau und unter anderem aus diesem Grunde (wofür ist die und die Versicherung eigentlich ?) meinen Blog seinerzeit ins Leben gerufen, damit Versicherungen nicht immer nur als böse gesehen werden und statt fachchinesisch auch mal in verständlich geschrieben wird.

    Würde mich über einen Besuch freuen…

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