Sonntag , 9 Dezember 2018
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Urlaub im Autohaus


Ja, ich glaube so kann man das doch schon nennen….

Alles begann eigentlich damit, dass meine bessere Hälfte zum Reifenwechseln nach Frankfurt gedüst ist und auf dem Rückweg lauter tolle neue Autos gesehen hat. Da er schon immer ein T5-Bus haben wollte und der ja auch total praktisch für unsere wachsende Familie ist, überzeugte er mich zu Hause, dass wir doch mal ins Autohaus fahren könnten um so einen Bus Probe zu fahren. Gesagt – Getan! Kurze Zeit später fand ich mich dann in einem Traktor ähnlichen Umzugswagen wieder, wo an Comfort und Ausstattung nicht zu denken war. Cool allerdings fand ich den Camping-Tisch, den man aus der Tür klappen konnte um somit mit der ganzen Familie am Tisch zu sitzen und zu essen. Leider aber fehlte dazu der Autopilot, was das ganze wieder uninteressant machte.

Zurück im Autohaus sah man mir meine nicht vorhandene Begeisterung direkt an und der Verkäufer versuchte sein Bestes um vielleicht doch noch eine akzeptable Lösung für uns zu finden. So schlug er uns vor, uns doch mal den CrossTouran anzuschauen. Dies sei ein Neuwagen und nicht wesentlich teurer als der Bus. Wir schauten also und überlegten, alles kein Problem und ich auf dem besten Weg meinen ersten Volkswagen zu kaufen.

Am nächsten Morgen allerdings verließ mich ein wenig der Mut, schließlich bin ich das Auto noch nicht gefahren und die Katze im Sack will man ja schließlich auch nicht kaufen. Also fuhren wir auch den CrossTouran erst mal Probe. Ich fands toll, fühlte mich sehr wohl in dem Auto und dem Kauf  stand eigentlich nichts mehr im Weg, außer vielleicht die Laune meines Beifahrers, der sich mal so gar nicht vorstellen konnte die nächsten Jahre in diesem “Hausfrauenauto” zu verbringen.

So entschlossen wir uns kurzer Hand noch einen Audi A6 Avant zu testen und ich stellte mich seelisch und moralisch schon mal auf heikle Diskussionen mit meinem Mann ein: Audi gegen Touran!?!?!

Doch wie es halt so ist, kommt es meistens anders als man denkt, und schon nach den ersten 300 Metern die ich mit dem Audi gefahren bin stand auch meine Entscheidung fest: der Audi macht das Rennen!

Zurück im Autohaus unterschrieb ich dann den Kaufvertrag und jetzt ging es nur noch darum unser Baby möglichst “gewinnbringend” zu verkaufen. So machten wir uns am nächsten Tag von einem Autohändler zum anderen um unseren 7er unter die Leute zu bringen. Doch unsere Laune war bald auf dem Tiefpunkt! Von meinen äußerst realistisch eingeschätzten 8.000, über die 5.500 von meinem Gatten gewünscht, waren wir zum Schluss froh, dass wir für unseren BMW mit viel betteln und Handeln, einigen Zugeständnissen dem Käufer gegenüber ganze 4.000 Euro bekommen haben. Das war ein echter Schlag ins Genick, der erst mal verdaut  werden musste!

Doch auch dieser Schmerz war recht schnell überwunden, als wir ca. eine Stunde später mit unserem neuen Auto vom Hof des Autohauses fuhren.

Danke an dieser Stelle nochmals an den netten Autoverkäufer, der uns drei ganze Tage lang mit viel Geduld ertragen hat, die nächsten 4 Jahre müssten Sie jetzt eigentlich Ruhe vor uns haben!






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