Samstag , 18 November 2017
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Steuererklärung leicht gemacht


Das Murmeltier grüßt täglich und die Steuererklärung jährlich. Den Film fand ich köstlich. Die Steuererklärung empfinde ich eher als lästig.

Seit ich jedoch ein paar Tricks kenne, mache ich mir gerne die Arbeit und fülle die Formulare aus. Als Belohnung winkt nämlich oftmals eine Steuerrückzahlung und die kann schon mal etwas höher ausfallen, wenn man außergewöhnliche Belastungen zu tragen hatte oder als Pendler unterwegs ist.

Sobald ich mir meinen Kalender für das neue Jahr kaufe, notiere ich mir die Abgabefrist 31. Mai. Bis dahin muss meine Steuererklärung nämlich beim Finanzamt vorliegen. Am Anfang eines Jahres lege ich mir eine Sammelmappe an, in der ich alle steuerrelevanten Belege sammle.

In meine Sammelmappe wandern zum Beispiel:

  • Spendenquittungen
  • Quittungen für Arzneimittel
  • Rechnungen und Quittungen für Fachliteratur
  • Büromaterial
  • Computer
  • Fahrkärtchen
  • ggfs. Belege über außergewöhnliche Belastungen
  • (z.B. hohe Zahnarztrechnungen, Umzug, Scheidung etc.)

Bei den sogenannten Arbeitsmitteln muss ich natürlich darauf achten, dass die Gegenstände fast zu 100% beruflich genutzt werden.

Die Fahrkosten sind immer ein großes Thema bei der Steuererklärung. Hier kann ich jeden gefahrenen Kilometer von und zur Arbeit mit 30 Cent berücksichtigen. Es ist egal, ob ich öffentliche Verkehrsmittel benutze, Auto oder Fahrrad fahre. Es ist natürlich wichtig, den direkten Weg zur Arbeit anzugeben. Auch Finanzbeamte kennen nämlich Routenplaner und können leicht die angegebene Strecke nachrechnen.

Generell gilt: immer schön bei der Wahrheit bleiben. Bei Falschangaben oder unzureichenden Angaben riskiert man nämlich eine Bestrafung und die kann je nach Schwere des Vergehens deftig ausfallen. Deshalb lieber hier genau nachlesen, was gefordert wird.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Online-Steuerprogramme beim Ausfüllen der Formulare sehr hilfreich sind. Beim Eintragen der Daten gibt es immer wieder Tipps bzw. Fragen, die oftmals bares Geld wert sind. Sobald alle Daten eingetragen sind, zeigen diese Programme an, mit welcher ungefähren Rückzahlung zu rechnen ist. Das ist natürlich schön und wie eine Art Belohnung, dass man sich die Arbeit gemacht hat. Ein Knopfdruck und die ausgefüllten Formulare werden ausgedruckt. Die Kosten für die Software belaufen sich auf ca. 20,00 Euro und können bei der nächsten Steuererklärung als Ausgabe geltend gemacht werden.

Das gilt natürlich auch für den Fall, dass man sich bei dem Lohnsteuerhilfeverein anmeldet (Kotsen werden pauschal auf das Einkommen berechnet). Bei komplizierten Angelegenheiten, sollte man eher zu einem Steuerberater gehen. Wer noch keinen hat, kann sich innerhalb der Familie informieren oder  aber einfach mal im Telefonbuch nachschlagen. Einfach mal informieren.

Sobald die Jahresbescheinigung des Arbeitgebers vorliegt, kann man mit der Steuererklärung anfangen. Es empfiehlt sich, nicht bis kurz vor dem Abgabetermin 31. Mai zu warten, weil die Steuererklärung erfahrungsgemäß zügig(er) bearbeitet wird und man sich nicht unter Termindruck setzt.

Ich mache meine Steuererklärung meistens in aller Ruhe an einem Wochenende. Für mich hat die Steuererklärung ihren Schrecken verloren. Gute Vorbereitung zahlt sich aus!






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