Samstag , 19 August 2017
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Wohnen im Baugebiet – Teil 2: So entsteht ein Fertighaus


Schon gestern berichtete ich euch davon wie überrascht ich bin, wie schnell plötzlich so ein halbes Haus gebaut ist. Doch es war noch früh und der Tag noch lange und ich kann es immer noch nicht fassen was da zwischenzeitlich vor meinem Esszimmerfenster steht. Wo gestern Vormittag lediglich eine Bodenplatte lag, steht heute früh schon ein komplettes Haus.

Fertighaus

Gearbeitet haben die Bauarbeiter so ca. von 6.00 Uhr in der früh, erste Anzeichen für ein Haus waren so gegen 8.30 Uhr zu erkennen, bis ca. 19.00 Uhr am Abend. Rund 12 Stunden dauert es also, bis das Grundgerüst eines Fertighauses steht. Heute sehe ich nur noch auf dem Dach Bauarbeiter rumspringen, ich nehme mal an, dass das heute fertig wird.

Aber zurück zu gestern. Während am Vormittag bereits das Untergeschoss mit Innen- und Außenwänden stand, machte man dich dann nachmittags ans Obergeschoss. Zunächst wurde aber die Decke des Untergeschosses errichtet – Stahlträger, Querlatten aus Holz und Holzplatten wurden oben drauf gelegt. Am Nachmittag war dann das Obergeschoss an der Reihe. Während die einen die Innenwände passend montierten, schien ein anderes Team bereits den Dachboden vorzumontieren, denn dieser wurde dann im kompletten zusammengebaut am Abend oben drauf gesetzt.

Eigentlich dachte ich, dass nun bald mal Feierabend sei, aber nein. So konnte ich zusehen, wie eine Dachlatte nach der anderen befestigt, ein Giebel errichtet wurde und zu guter Letzt wurde dann auch noch der Kamin gesetzt. Nun fehlte eigentlich nur noch das eigentliche Dach und der Verputz und man könnte meinen, dass das Haus vom Grund her fertig ist. Mal abgesehen davon dass dann noch der komplette Innenausbau gemacht werden muss.

Für mich ist das ganz interessant zu beobachten, da ich einen Hausbau noch nie so wirklich verfolgt habe. Ich hätte auch im Leben nicht gedacht, dass man ein Fertighaus so schnell hochziehen kann. Die neuen Nachbarn waren glaube ich ebenso erstaunt als sie kurz vorbei kamen um ihr zukünftiges Haus zu begutachten und dieses schon fast fertig war. Eine junge Familie mit zwei kleinen Kindern, was super passt, im Sommer können unsere Jungs dann schon gemeinsam mit ihnen im Garten spielen.

Die Baufortschritte die bis jetzt heute so beobachten kann sind nicht so enorm, aber das sind nun wahrscheinlich alles Arbeiten, die ich aus meiner Position so gar nicht wirklich sehen kann.

Die Bauarbeiter scheuen im Übrigen immer etwas verwirrt, wenn ich mit hochgelegten Füßen am Esszimmerfenster sitze und ihnen beim arbeiten zuschaue, oder das was sie tun mit der Kamera dokumentiere. Vor allem wenn es wie gestern zeitweise regnet, oder schneit so wie heute.

Ich bin sehr gespannt was ich heute noch so alles zu sehen bekomme und wie es in den nächsten Tagen weiter geht.






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Ein Kommentar

  1. Ja so ein Fertighaus zu bauen ist für spezialisierte Firmen heutzutage kein Hexenwerk mehr. Bei meinen Eltern im Wohngebiet scheinen die Häuser fast täglich aus dem Boden zu wachsen.
    Das Beobachten und Dokumentieren von Bauarbeiten finde ich überigens auch spannend. Letztes Jahr hatte ich das Glück, dass sie gegenüber von uns einen ganzen Wohnblock innerhalb von 1 Woche dem Erdboden gleich gemacht haben. Natürlich alles in Bild festgehalten.

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