Mittwoch , 13 Dezember 2017
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Wohnen im Baugebiet – Teil 1


Seit ein paar Wochen wohnen wir nun in einem schönen neuen Neubaugebiet, wo rechts und links und oben und unten, hier und da noch fleißig gebaut wird. Da wir aktuell Winter haben, hat man davon allerdings seit wir hier wohnen nicht wirklich viel mitbekommen, es war ruhig. Eigentlich merkte man nur daran dass man in einem Baugebiet wohnt, da einige Gärten noch nicht angelegt sind, einige Grundstücke noch leer sind und so ein paar unfertige Häuser rumstehen.

Auf dem Grundstück direkt neben uns, vor unserem Esszimmerfenster liegt seit wir hier wohnen eine fertige Bodenplatte, viel passiert ist seither nicht. Als es hier so bitter halt war sind einige Kinder aus der Nachbarschaft auf der vereisten Bodenplatte Schlittschuh gelaufen, das war auch ganz nett anzusehen.

Vor ein paar Tagen sah man dann plötzlich einen einzelnen Herrn ein wenig was arbeiten, er befestigte mit einem Brenner irgendwelche Folien auf der Bodenplatte, die nur zweit Tage später hier beim Sturm auch schon wieder weg geflogen sind. Gestern dann hatte man das erste Mal das Gefühl es könnte sich was tun, die ersten Bauarbeiter standen vorm Fenster. Und während ich sie beim Mittagessen durchs Fenster so beobachtete dachte ich mir, bei der Arbeitsmoral wird das Haus nie fertig.

Es waren drei Bauarbeiter an der Zahl, der eine wieder mit Brenner in der Hand versuchte erneut Folien auf der Bodenplatte zu befestigen, ein anderer schaute ihm dabei zu und wiederum ein anderer machte erst mal Pause und aß vor der Dixie-Toilette erst mal genüsslich ein Brötchen nach dem anderen. Dann schauten sie alle drei, dann wurde nochmal gegessen und einige Zeit später entschied man sich dann eine andere Folie auf anderem Wege auf die Bodenplatte zu bringen. Fertig – Feierabend. Nun war die Bodenplatte blau!

Heute früh um 6.00 Uhr wurde ich dann von Baulärm geweckt, hola, es scheint los zu gehen. Ein Blick aus meinem Schlafzimmerfenster zeigte einen riesen Kran, der da plötzlich stand und ganz viele Bauarbeiter die wie wilde Ameisen um und auf er Bodenplatte herumirrten. Manch einen konnte man beim Essen beobachten, andere schleppten irgendwelche Materialen von A nach B und von B wieder nach A.

Ich brachte also Julian in den Kindergarten, ging anschließend eine Runde mit Rambo im Regen spazieren und als ich zurück kam und es mir gerade mit einem Schokocroissant und einer Tasse Tee am Esstisch gemütlich machen wollte traute ich meinen Augen nicht, vor meinem Fester stand plötzlich ein halbes Haus – uff, das ging jetzt aber schnell.

Das komplette Untergeschoss steht bereits, Außen- so wie Innenwände, Fenster sind bereits montiert und auch die Raumaufteilung kann man oben vom Schlafzimmer aus ganz gut begutachten. Noch schnell ne Folie über das halbfertige Haus gespannt und jetzt scheint Mittagspause zu sein, denn es ist ruhig geworden vor meinem Fenster.

Ich kenn mich ja nicht aus, aber wenn die weiter in dem Tempo machen, dann ziehen die neuen Nachbarn wohl nächste Woche ein. Ok, so schnell wird es dann vielleicht doch nicht gehen, aber das finde ich schon extrem, dass innerhalb von 2 Stunden ein halbes Haus steht.

Ich werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten.






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2 Kommentare

  1. Das stelle ich mir schon sehr nervenaufreibend vor, so auf der Baustelle zu wohnen.

  2. Noch geht es, bin gespannt wie es in ein paar Wochen aussehen wird.

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