Freitag , 18 August 2017
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Wie man sich selbst zum Affen macht


Dass es Firmen gibt über die man sich aufregen kann und vor denen man warnen sollte brauchen wir nicht zu diskutieren. Im Normalfall recherchiert man allerdings bevor man irgend etwas vom Stapel lässt und man Personen oder Firmen öffentlich hinrichtet.

Da gab es mal einen Fall in der eine Firma für ihre Dienstleistungen per Email Werbung gemacht hat, vielmehr Kundenaquise betrieben hat. Auf Grund der oben erwähnten Thematik, um im Internet nicht öffentlich zerrissen zu werden, da es ja immer wieder Menschen gibt, die in allem und jedem etwas böses sehen und auf die Fakten geschätzte 300% oben drauf packen, hat man keine Signatur in die Email eingefügt und eine etwas unseriöse Emailadresse benutzt.

Nun war es also mal wieder so weit, dass ein kleiner Fisch im großen Internetozean sich dazu berufen fühlte eine Firma, in diesem Fall sogar eine gänzlich unschuldige Person, die nämlich als Mitarbeiter der Firma handelte, an die Wand zu nageln indem man dieser Person unterstellte Illegalitäten durchführen zu wollen und das obwohl die Person ihm was geben und nichts nehmen wollte. Dieser Fisch fühlte sich riesig dabei, ich denke er hatte damit das erste Mal in seinem Leben eine Art Macht verspürt. Jedem der 1+1+2 zusammen rechnen kann, war klar dass in diesem Selbstverwirklichungsposting nichts außer an den Haaren herbeigezogener Müll stand.

Keine 24 Stunden später relativierte der Fisch allerdings bereits die Anprangerung indem er seinem ursprünglichen Text noch die einen oder anderen Fakten hinzufügte, natürlich so als wäre er die Gottheit in Person, mit dem Hintergedanken 2,8 Millionen Menschen vor einem qualvollen Tod bewahrt zu haben. Der Inhaber dieser denunzierten Firma nämlich hatte sich an den Schreiberling gewandt und klargestellt dass die Anschuldigungen des Fisches mal so gar nicht der Wahrheit und Realität entsprechen.

Nun hat er zwar anhand der Fakten die er nachträglich hinzufügte, die böse Anschuldigung gegenüber der Firma entschärft, schießt aber mit dem Titel, den er in keinster Weise abgeändert hat, noch immer mit Kanonenfutter auf den Spatz, der in diesem Fall der Mitarbeiter der besagten Firma ist, dessen Namen im Absender und auch noch immer im Titel des Beitrags steht. Aber es ist ja verständlich, denn mit seiner ursprünglichen Aussage zieht er ja viel mehr Aufmerksamkeit und dementsprechend Besucher auf sich, als wenn er auch den Titel des Beitrags entschärft und dieser mit dem Moment in der Versenkung verschwindet. Vielleicht sieht er sich aber auch einfach als Niggemeier für Arme.

Der eigentliche Oberkracher dabei ist aber nicht einmal die Anprangerung und das Ergötzen an der eigenen Blödheit, nein es geht noch besser. In dem besagten Telefonat mit dem Inhaber bettelte er doch tatsächlich noch nach einem Deal mit der so unseriös und brandgefährlich dargestellten Firma die alle Menschen nur abzockt und böse Dienstleistungen anbietet. Das verschwieg er natürlich in seinem Update des Postings, denn schließlich braucht ja niemand zu wissen, dass auch er etwas von dem Kuchen abbekommen wollte, der ja nun doch gar nicht so schlecht ist. Hatte er doch vorher noch ganz laut vor dem dreckigen Geld gewarnt, das er sich jetzt multipliziert in die Tasche steckte.

Geht es denn eigentlich noch peinlicher oder ist das schon die Obergrenze?

tokamuwi / pixelio.de






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2 Kommentare

  1. Öhm irgendwie verfolgt mich dieser Niggermeier Artikel heute. Ich habe mir bisher meinen Kommentar dazu gespart, aber ich glaube, ich soll einen schreiben ;-)

  2. Und ich hab die Scheiße auch noch retweetet. Gibt schon bekloppte Vollpfosten!

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