Mittwoch , 26 Juli 2017
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Was’n eigentlich los?


In den letzten Tagen sehe ich ab und an mal im TV, dass wohl die Castings für die nächste DSDS-Staffel bald wieder los gehen… Da stellt sich mir die Frage, warum gehen die Leute dort eigentlich noch hin?

  1. Um sich lächerlich zu machen?
  2. Um ins Fernsehen zu kommen?
  3. Um Dieter Bohlen life zu sehen?
  4. Um berühmt zu werden?
  5. Oder etwa um im Musikbusiness anschließend voll durch zu starten?

Die ersten 4 Punkte sind denke ich noch ganz gut zu meistern, selbst wenn man nichts kann, kann man wie einige Beispiele es zeigen berühmt werden und immerhin zukünftig zur deutschen C-Prominenz gehören… Doch was ist mit denen die es tatsächlich als mögliches Sprungbrett für die Musikkarriere sehen? Sind die wirklich so naiv dass sie an einen möglichen Erfolg glauben?

Bild: www.youngstep.com

Da fällt mir doch direkt der letzte “Superstar” ein, Mehrzad Marashi! Was’n eigentlich los mit dem? War er nicht der hochgelobte, vielversprechende Superstar, der sooooo toll singen kann und dem eine erfolgsversprechende Musikkarriere vorausgesagt wurde? Naja, außer dass er im großen DSDS-Finale seine erste Single performt hat und anschließend noch 1-2 andere Auftritte bei RTL hatte ist doch nicht wirklich viel passiert, oder? Ich habe seitdem nichts mehr von ihm gehört, weder im Radio, noch in anderen Medien. Das muss man seinem Konkurenten Menowin dann doch lassen, auch wenn der Bad Boy es meist nur zu Negativ-Schlagzeilen schafft (auch ne Marketingstrategie) so bleibt er doch immerhin im Gespräch. Naja, vielleicht wäre es für die Macher doch besser gewesen, wenn sie Menowin hätten gewinnen lassen, Potential hat es definitif gehabt und durch sein Bad-Boy-Image hat er auch einen gewissen Wiedererkennungswert, der ja in der Branche nicht zu verachten ist. Aber es gewinnen halt doch nur immer die (mit Ausnahe von Thomas Godoj) die ins Bohlen-Lala-System passen und schon nach kurzer Zeit wieder von der Bildfläche verschwinden. Die können zwar alle meist gut singen, sind aber von ihrer Persönlichkeit so extrem langweilig, dass die doch echt keiner mehr sehen will.

Also, berechtigt also meine Frage, warum geht man überhaupt noch zu den Castings?






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5 Kommentare

  1. Naja, den Bohlen muss ich hier ausnahmsweise mal in Schutz nehmen. Es gab doch damals diese weibliche DSDS-Siegerin, Elli Erl. Die hatte sich schon recht frühzeitig von Bohlen losgesagt und ist trotzdem -oder gerade deswegen?- in der Versenkung verschwunden.

    Der einzige, der sich halbwegs lange halten konnte, war doch der Sieger der ersten Staffel, Alexander Klaws. Ok, auf dem hackt jeder gern herum, aber im Vergleich zu den übrigen “Siegern” kann man dem das Prädikat “erfolgreich” noch am ehesten anheften. Der scheint sich auch insoweit treu geblieben zu sein, als dass er tatsächlich für Musik lebt. Das letzte mal, dass ich von ihm hörte war, dass er recht ordentlich beim Musical Tanz der Vampire mitgespielt hatte.

    Generell ist ein langfristiger Erfolg von Seiten von RTL aber in meinen Augen weder geplant, noch ernstlich gewollt. Ich meine, guck es dir doch an: kaum hat jemand die Staffel gewonnen, hat er ca. ein halbes Jahr Zeit, durch diverse RTL-Sendungen geschleust zu werden, danach fängt schon die nächste Staffel an… und ab dem Zeitpunkt ist der “alte Star” meist Schnee von gestern. Auf “eigenen Beinen” kann sich nach so kurzer Zeit meist niemand halten.

  2. Der Medlock denke ich hat ganz guten Erfolg, wobei ich mich frage, was die alle an dem finden. Aber er ist wohl auch der einzige der dem Bohlen treu geblieben ist und dementsprechend von ihm gepuscht wird.

  3. Zum einen der Push durch die fast schon blinde Treue gegenüber Bohlen, zum anderen ist das halt ein ziemlich ausgeflippter Typ, der es schafft, sich in den Medien zu halten, weil er eben nicht ganz so “weichgespült” ist. Wobei ich bei ihm weniger den langfristigen musikalischen Erfolg sehe, sondern eher eine längerfristige Medienpräsenz in RTL-Shows aller Art.

  4. Ja so kann man es natürlich auch nennen. Bei ihm hab ich vor allem das Problem, dass sich fast jede Nummer gleich anhört.

  5. Jeder redet darüber, die Präsenz ist da – was will ein Privatsender mehr. Ausreichend Werbeblöcke inbegriffen.

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