Samstag , 21 Oktober 2017
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Vorsätze für das neue Jahr aus einem anderen Blickwinkel


Jaja, die guten Vorsätze, kennen wir sie nicht alle? Gerade zum Jahreswechsel werden jedes Jahr viele gute Vorsätze gesponnen, daran halten tun sich aber tatsächlich die wenigsten… Die TOP 10 der guten Vorsätze für das Jahr 2011 sind wahrscheinlich auch für die meisten keine Neuigkeiten mehr, eher sind es Dinge, die man sich jedes Jahr vornimmt, aber wie gewohnt kläglich dran scheitert.

  1. Weniger Stress (59 Prozent)
  2. Mehr Zeit für die Familie und Freunde (57 Prozent)
  3. Mehr Bewegung und Sport (52 Prozent)
  4. Mehr Zeit für sich selbst (49 Prozent)
  5. Gesünder ernähren (44 Prozent)
  6. Abnehmen (34 Prozent)
  7. Sparsamer sein (32 Prozent)
  8. Weniger fernsehen (18 Prozent)
  9. Weniger Alkohol trinken (14 Prozent)
  10. Rauchen aufgeben (12 Prozent)
  11. Quelle: VNR.de

Ich persönlich finde Vorsätze oder sich Ziele setzen nicht verkehrt, allerdings sollte man das das ganze Jahr über tun und nicht nur zu Jahresanfang, gezwungenermaßen aus Tradition. Verraten würde ich meine Vorsätze aber nicht, denn wenn ich scheiter, dann kann es mir niemand vorhalten und wenn es funktioniert, dann gibt es eventuell einen tollen Überraschungseffekt für die Mitmenschen. Ein Beispiel fällt mir da direkt ein, stellt euch vor ihr raucht und euer Partner findet das eigentlich gar nicht so toll. Also nehmt ihr euch vor im Jahr 2011 aufzuhören, sagt ihm aber nichts davon. Mal schauen ob er nach 14 Tagen die Veränderung merkt… Wenn nicht, nun, dann scheint es ihn ja auch nicht wirklich so enorm gestört zu haben, so dass ihr mit gutem Gewissen wieder anfangen könnt Oder eure Beziehung ist sowas von im Ar***, dass ihm so rein gar nichts mehr an euch auffällt. Dann wäre der perfekte Vorsatz vielleicht sogar sich zu trennen.

Interessant wäre es natürlich auch Vorsätze für andere vorzugeben und nicht für sich selbst. Spontan würde mir da sogar jemand einfallen, eine junge Mutter, die laut eigener Aussage mit dem Herzen denkt (was wahrscheinlich auch besser ist wenn man bedenkt, dass der Inhalt ihres Kopfes dem von einem aufgeblasenen Luftballon gleicht). Nun gut, dieser jungen Mutter würde ich zwei Vorsätze fürs Jahr 2011 ans Herz legen wollen:

Zum einen weniger Zeit in Twitter, Facebook, WKW, Blog und allgemein ins Web 2.0 zu investieren und dafür die gewonnenen Zeit mit ihrem Kind verbringen. Davon hätten alle Beteiligten einen Vorteil – ihr Kind, da es endlich auch mal was von der Mutter hat und natürlich die restlichen Web 2.0 Nutzer, denen ihr Gedanken-Dünnschiss dann die meiste Zeit erspart bliebe.

Zum zweiten würde ich ihr empfehlen sich einen Duden zu kaufen, denn dann “schrub” sie vielleicht endlich mal nicht mehr, sondern “schrieb” endlich mal einen Beitrag. Zudem hätte sie dann die Möglichkeit Texte von anderen Menschen zu verstehen, da in einem Duden oft auch die Bedeutungen der einzelnen Wörter erklärt werden. Alles in allem könnte sie dann endlich das Niveau ihres Kindes erreichen, das in ihren Augen hochbegabt ist. Aber mal ganz ehrlich, ist ein Kind, das  lesen und schreiben kann wirklich hochbegabt, nur weil die Mutter Legastenikerin ist? Hochbegabung liegt in den meisten Fällen ja auch immer irgendwie im Auge des Betrachters

Wie haltet ihr das eigentlich mit den Vorsätzen? Nehmt ihr euch welche oder lebt ihr im neuen Jahr einfach weiter wie zuvor? Kennt ihr vielleicht auch jemanden dem ihr gerne mal nen Vorsatz aufs Auge drücken würdet?

Bildquelle: Jürgen Acker / pixelio.de






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5 Kommentare

  1. ich habe mir immer vorgenommen tagebuch zu schreiben und es an neujahr zu lesen um herrauszufinden an was ich noch arbeiten muss. ich habe aufgegeben weil ich zwar anfangs regelmäßig schrieb aber dann wieder gänzlich verebbte.
    nun setz ich mir kleine ziele und belohne mich wenn es klappt

  2. Du scheinst da ja wirklich eine spezielle Person im Auge zu haben, gell? ;-)
    Ich hätte da auch noch einen Vorschlag: die Dame soll dann bitte den Duden noch an diejenigen weiterreichen, die statt “liest” ständig “ließt” schreiben (“…man liest…”). Ist mir nur in letzter Zeit verstärkt aufgefallen.

  3. @manu, oje, also das mit dem Tagebuch wäre mir definitiv auch zu viel Arbeit, aber an sich ne gute Idee um sich selbst zu analysieren.

    @Sylvi, wie kommst du nur darauf? Und ich habe mich eextra noch zurückgenommen mit den auffälligen Anspielungen. Was den Duden betrifft, ich finde es schon echt erschreckend was manche Leute so abliefern. Rechtschreibfehler schleichen sich ja überall mal ein und lassen sich bei schnellem Tippen auch oft nicht vermeiden, aber wenn man bestimmte Wörter grundsätzlich und immer wieder falsch schreibt und dann auch noch so alltägliche – armes Deutschland!

  4. Leider lassen sich eben manche guten Vorsätze nicht umsetzten, zb bei den Punkten 1 bis 4, wenn der Chef sagt du machst mehr Überstunden wie soll man dann diese Vorsätze erfüllen?
    ansonsten sind Vorsätze immer gut, nur die wenigsten schaffen es auch wirklich durchzusetzen

  5. Gute Vorsätze plane ich zum Glück nie. Ich würde sicherlich am 01.01. schon daran scheitern.

    Ich werde mir also auch weiterhin nicht unbedingt am 31.12. überlegen, was ich denn im nächsten Jahr besser mache. Ich habe die Einstellung, gleich etwas zu ändern wenn es mir auffällt und es nicht erst in ein neues Jahr zu verschieben.

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