Mittwoch , 26 Juli 2017
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Tödliches Gemüse? Immer mehr EHEC-Fälle in Deutschland


Während man gestern noch von ca. 80 betroffenen Personen redete, die sich mit dem gefährlichen Bakterien EHEC (Enterohämorrhagische Escherichia coli) infiziert haben, so sind es heute laut Aussagen der Gesundheitsämter bereits 300 – und das soll erst der Anfang sein.

Zwar gäbe es jährlich zwischen 800 und 1200 gemeldete Fälle von EHEC Infektionen, das besondere nun ist aber das gemeinsame zeitliche Auftreten der Infektionen.

(c) Gerd Altmann / pixelio.de

Vor allem die Menschen in Norddeutschland sind betroffen, hier gibt es zur Zeit die meisten infizierten Menschen. Vor allem Frauen beschweren sich derzeit über die Symptome Übelkeit, Erbrechen, wässriger bis blutiger Durchfall, Bauchschmerzen. Die EHEC-Bakterien können im schlimmen Verlauf auch zu Nierenversagen führen, was für die betroffenen Personen tödlich enden kann.

Doch woher kommen die Bakterien und wie können wir uns schützen?

Noch haben die Gesundheitsämter keine 100%ige Quelle des gefährlichen Erregers nennen können. Durch Umfragen bei den Erkrankten allerdings steht rohes Gemüse als Ursache ganz oben auf der Liste, was auch erklären würde, warum Frauen derzeit am häufigsten betroffen sind. Durch die Zubereitung der Lebensmittel sind sie den Erregern direkt ausgesetzt.

Die Gesundheitsämter empfehlen besonders intensiv auf die Lebensmittelhygiene zu achten. Das Gemüse gründlich und mit lauwarmen Wasser vor der Zubereitung und vor dem Verzehr zu waschen. Auch die Hände sollten nach der Zubereitung gründlich gewaschen werden. Schneidebretter und Messer sollten nach der Anwendung nicht mehr für andere Lebensmittel verwendet werden, auch die sollten vor der nächsten Nutzung erst einmal gründlich gereinigt werden.

So kann man die Gefahr sich mit EHEC zu infizieren zwar minimieren, ausschließen kann man es aber leider nicht.






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Ein Kommentar

  1. Ich habe gerade gelesen, dass es jetzt das erste Todesopfer gab: eine 83 jährige Frau aus Niedersachsen – schlimm.

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