Samstag , 21 Oktober 2017
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Mineralöl in Lebensmitteln


Während ganz Deutschland über den Castor-Transport diskutiert, der egal wie oft und wie lange demonstriert, randaliert und blockiert wird nicht verhindert werden kann, gehen andere auch wirklich interessante und aktuelle Themen leider komplett unter.

Thema: Mineralöl in Lebensmitteln

Aktuelle Lebensmittelanalysen des Kantonalen Labors Zürich ergaben, dass sich in vielen Lebensmitteln wie Frühstücksflocken, Müsli, Grüngrauben und Gries enorme Spuren von Mineralöl befinden. Besonders stark betroffen sind Reiskörner!

Grund hierfür ist das Recycling von Altpapier! Druckfarben, die unter anderem beim Zeitungsdruck verwendet werden, enthalten Mineralöl. Kommt die Zeitung ins Altpapier werden hieraus “besonders Umweltfreundliche” Lebensmittelverpackungen hergestellt, in denen das Mineralöl nach wie vor in Spuren vorhanden ist. Besonders Reiskörner sind für die Aufnahme genau diesen Mineralöls besonders empfänglich, vor allem wenn sie lose in der Pappschachtel verpackt wurden.

Desto länger das Lebensmittel in der Verpackung gelagert wird, desto höher ist der Anteil des Mineralöls im Lebensmittel.

Verglichen wurden auch Lebensmittel, die mit nicht recycelten Papier, also neuem Papier hergestellt wurden. Die Spuren des Mineralöls waren zwar etwas geringer, dennoch vorhanden und bedenklich. Die Gründe hierfür liegen ebenfalls in der Farbe mit der die Verpackungen bedruckt werden.

Zwar gibt es die Möglichkeit die Lebensmittel zusätzlich noch innerhalb der Papierverpackung in Plastik oder Folie zu verpacken, aber nicht alle hier benutzen Materialen sind Mineralöl undurchlässig, so dass auch hier Proben noch immer Spuren von Mineralöl in den Lebensmitteln nachgewiesen wurden.

Mineralöl kann Langzeitschäden mit sich führen, sich im Körper anreichern und Entzündungen von Herz und Leber auslösen.

Die einzige Möglichkeit Mineralöl in Lebensmitteln zu verhindern und somit Gesundheitsschädigungen auszuschließen ist es das Mineralöl in den Druckerfarben zu minimieren oder gar komplett darauf zu verzichten.

Bildquelle: Maria Lanznaster / pixelio.de






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3 Kommentare

  1. Nagut das mit dem Mineralöl ist nicht schön, aber das Recycling von Papier ist ja dennoch eine gute Sache. Vielleicht findet man für das Mineralöl ja noch eine Lösung, damit man dies besser aus dem Papier herausholen kann, bevor es dann wieder in Lebensmittel-Verpackungen umgewandelt wird. Und auf lange Sicht wird das Öl auch aus den Druckerfarben verschwinden müssen, denn soviel Öl gibt es ja nicht mehr auf der Welt.

  2. Keine schöne Geschichte. Mineralöl steht eigentlich nicht auf meinem Speiseplan. Hoffentlich wird hier eine gute Lösung in absehbarer Zeit gefunden. Wäre wichtiger als Glühbirnen zu verbieten.

    Btw. noch was Schönes. Ich habe einen Award für dich. :)
    http://www.unqualifiziert.net/na-so-was-ein-award-fuer-mich/

  3. @Sven, natürlich ist Recycling von Altpapier ne super Sache und absolut notwendig um unsere Natur, unsere Bäume zu entlasten. Die Lösung ist MineralölFREIE Farben zu benutzen.

    @Tina, “Wäre wichtiger als Glühbirnen zu verbieten” DANKE!!! Mehr brauch ich dazu im Moment auch nicht sagen ;-)
    Danke für den Award, muss ich mir gleich mal anschauen.

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