Mittwoch , 28 Juni 2017
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Highlights 2012


Noch zweimal schlafen und dann werden wir bereits das Jahr 2012 mit einem riesigen Feuerwerk verabschieden und das neue Jahr 2013 willkommen heißen. Wieder ist ein Jahr rum, ein Jahr das manch einer sicherlich gerne streichen würde und für andere wiederum zu unvergesslichen Momenten geführt hat. Wie war es bei euch, war 2012 ein Jahr voller Highlights oder eher ein Jahr bei dem man froh ist, dass es endlich rum ist?

Was nun kommt ist das Jahr 2013, die Zahl 13 für viele eine Unglückszahl, aber warum eigentlich? Forscht man nach dem Ursprung, dann wird man da nicht so wirklich schlau daraus… Wird 2013 vielleicht ein Unglücksjahr, oder ist das alles nur Aberglaube?

Aber nun zurück zum fast vergangenen Jahr 2012, eigentlich sollte die Welt ja untergehen, was soll ich sagen, ich habs überlebt und neben mir noch viele andere. Die letzten Tage habe ich damit zugebracht mal ein wenig die alten Beiträge meines Blogs zu lesen und bin da recht schnell auf den Jahresrückblick 2011 gestoßen, wo mir gerade zum Ende hin ein ungeplanter Umzug sehr aufs Gemüt schlug.

Den Januar und Februar in 2012 verbrachte ich damit mich in der neuen Umgebung einzuleben und genoss die herrliche Nähe zum Strand. Wir machten viele Spaziergänge und fühlten uns einfach nur pudelwohl in der neuen Umgebung an der Flensburger Förde. Im März  wendete sich allmählich das Blatt und ich merkte, wie ich einige Menschen aus der alten Heimat doch sehr vermisste. Die Menschen an der Förde waren anders, kühler, verschlossener, arroganter. Es war schwer Anschluss zu finden. auch für die Kinder, wenn man nicht so ist wie die Leute dort. Wie man allerdings sein muss um dort hinzupassen, das ist mir bis heute nicht klar geworden. Langsam aber sicher fühlte ich mich einsam, Pascal war fast ununterbrochen unterwegs und ich alleine mit den Kindern in einem viel zu großen Haus in dem ich mich langsam aber sicher nicht mehr wohl fühlte und das bereits nach so kurzer Zeit.

Im April wurde es Zeit den Akku aufzuladen und ich fuhr für ein kurzes Wochenende zu meiner Freundin in die alte Heimat. Doch anstatt mit neuer Energie zurückzukehren, verstärkte sich nur mein Gefühl dass wir dort oben wo wir nun waren einfach nicht hin gehören. Der Entschluss wurde schnell gefasst, wieder würde uns ein Umzug bevor stehen, zumahl uns die ständige Fahrerei nach Hamburg sowieso tierisch auf die Nerven ging. Neben all dem Hickhack und dem Unwohlsein mussten wir uns dann auch noch im April von unserem geliebten Pongo verabschieden, den wir mit stolzen 13 Jahren zu den Engeln verabschiedet haben. Zeit für eine Auszeit, und so fuhr ich mit Julian über den Maifeiertag ein paar Tage mit der AIDAcara durchs europäische Nordland. Meine erste Kreuzfahrt nach fast 10 Jahren und es war einfach traumhaft.

Im Mai ging dann die Campingsaison so richtig los bei uns im Ort, den Strand vor unserer Haustür konnte man von nun an eigentlich auch vergessen, das einzig schöne wurde uns dort genommen, aber die Mentalität der Touristen und Camper braucht echt kein Mensch.

Im Juni dann bereits der nächste Knaller, mal wieder landete ich mit einer Vollnarkose auf dem OP-Tisch und der Angst, dass in meinem Körper gerade ein Krebs heranwächst. Dank der heutigen Vorsorgeuntersuchungen und engmaschigen Kontrollen in der Zukunft allerdings erst mal kein Grund zur Beunruhigung. Danach gaben Pascal und ich uns für die nächsten Wochen erst mal nur noch die Klinke in die Hand, entweder war er unterwegs oder ich, so verbrachte ich mit Leon im Juli ein paar Tage mit der MS Astor im Ärmelkanal und in England und mit der Brilliance of the Seas cruiste ich mit Julian durch Nord- und Westeuropa. Im August dann besuchte ich mit Leon eins meiner absoluten Traumziele, Norwegen und den Geirangerfjord mit der MS Princess Daphne.

Anschließend wurde es dann Zeit sich endlich mal nach einer neuen Bleibe umzusehen, denn den kommenden Winter wollten wir unter keinen Umständen mehr an der Förde verbringen. Endlich hatten wir uns auch auf eine Gegend festgelegt – das Hamburger Umland sollte es sein, dort wo wir in den letzten Wochen sowas wie eine neue Familie gefunden haben. Im September hatten wir damit also dementsprechend zu tun, so dass ich im Oktober, als ich mit Leon und der MSC Fantasia eine Mittelmeerkreuzfahrt unternahm bereits wusste, wo wir in Zukunft unser neues Zuhause haben. Nach der Reise war dann auch schon Kisten packen angesagt, denn im November war es bereits so weit, weg aus Schleswig-Holstein zurück nach Niedersachsen.

Und während ich mit Kind und Kegel den Umzug organisierte und meisterte lernte Pascal noch ein wenig die Welt kennen und hüpfte von einem Schiff aufs andere. Um mich von dem Stress zu erholen verbrachte ich Anfang Dezember noch ein paar wunderschöne Tage mit Leon auf der MS Delphin im Mittelmeer.

Unser erstes Weihnachten im neuen Haus haben wir nun bereits hinter uns gebracht und fiebern dem Jahreswechsel entgegen, den wir dieses Jahr zwar wie immer Zuhause, aber mit tollen neuen Freunden verbringen werden. 2013 kann kommen und ich bin mir sicher dass es hier ein tolles Jahr werden wird, wieder etwas näher an der alten Heimat, an den Menschen die ich noch immer sehr vermisse und in einem Ort wo wir uns sicher sehr schnell Zuhause fühlen werden.

Allen die das lesen und es bis hier her geschafft haben wünsche ich einen guten Rutsch und ein grandioses Jahr 2013!!! See you soon…






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Ein Kommentar

  1. schöner Artikel ich finde das auch ein unfug das 2013 eine Unglückszahl ist, wenn man sich was einredet passiert auch was sag ich immer… bestimmte Ereignisse auf Zahlen zu fixieren die Unglück bringen halte ich mal garnichts von.. weiter so les hier sehr gerne !

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