Montag , 11 Dezember 2017
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Erfolgreich Bloggen: Wieviel Content braucht ein Blog?


Dass ein Blog Content benötigt steht wohl außer Diskussion und ist unumstritten. Die Frage die sich einige Blogger allerdings stellen ist, wieviele Beiträge und in welchem zeitlichen Abstand macht es Sinn zu veröffentlichen?

Einigen anderen Bloggern hingegen stellt sie diese Frage gar nicht, nämlich denen die selbst sagen sie bloggen nur für sich, Statistiken und Besucherzahlen seien ihnen egal. Da stellt sich mir an dieser Stelle dann die Frage, warum bloggen diese Leute eigentlich und schreiben ihre Gedanken nicht einfach auf einen Block, legen ihn unter ihr Kopfkissen und lesen es selbst wieder wenn ihnen danach ist?

Man bloggt doch um sich mitzuteilen, und wenn man sich mitteilt möchte man doch auch dass es gelesen wird. Das ist doch in irgendeiner Art der Sinn eines öffentlichen Internet-Blogs – oder verstehe ich das was grundlegendes falsch?

Inspiriert zu diesem Beitrag hat mich ein Telefonat welches ich gestern mit Janina geführt habe. Sie erzählte mir, dass sie sich für ihre Verhältnisse über eine recht hohe Besucherzahl freuen durfte und das OBWOHL sie gestern zwei Beiträge veröffentlicht hat. Man(n) erklärte ihr mal, dass es absolut keinen Sinn mache mehr als einen Beitrag pro Tag, lieber weniger, zu publizieren, da es sonst für die Leser zu viel und zu unübersichtlich würde.

Diesen Einwand verstehe ich allerdings nicht so ganz. Klar für Stammleser und Feedreader mag es tatsächlich viel sein wenn man wie Kalliey beispielsweise zur Zeit 5-10 Beiträge pro Tag raushaut. Ein Blog lebt aber doch nicht nur von Stammlesern!

Mit desto mehr Content ich mein Blog fütter, desto mehr Suchergebnisse erscheinen doch von meinem Blog in den Suchmaschinen – und umso häufiger man in diesen vertreten ist, umso höher ist doch die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand auf mein Blog verirrt. Im Umkehrschluss bedeutet das doch, dass sich demnach die Besucherzahlen erhöhen. So konnte Kalliey die tägliche Anzahl seiner Besucher durch den vermehrten Content in Verbindung mit wpSEO vervierfachen.

Sascha Pallenberg, einer der wohl erfolgreichsten deutschen Bloggern, spricht in seinen Vorträgen darüber wie man Blogs monetarisiert. Dabei erwähnt er immer wieder dass Content das A und O eines erfolgreichen Blogs ist. Natürlich hochwertiger und regelmäßiger Content. Auch das verlinkte Video-Interview in Verbindung mit einer Sightseeing-Tour durch Taipei/Taipeh, das er für Robert Basic gedreht hat, ist höchst interessant. Das Video ist im übrigen nicht im Urlaub entstanden, Pallenberg lebt in Taiwan. Für diejenigen die sich dafür interessieren was Sascha bei der re:publica 2010 über Blogmonetarisierung zum besten gegeben hat, kann sich das gleich hier ansehen.

Hombertho erzählte uns in seinem Jahresrückblick, dass es ihm 2010 sehr wichtig gewesen sei jeden Tag einen Beitrag zu publizieren. So wie ich das einschätzen kann war er mit dieser Vorgehensweise durchaus erfolgreich. So können sich zum einen seine Besucherzahlen sehen lassen und zum anderen auch die Anzahl seiner Kommentare, die für viele Blogger ja äußerst wichtig sind.

Ich persönlich schreibe im Schnitt, genauso übrigns wie Jens, zwei Beiträge pro Tag. Es können auch mal drei sein oder eben auch nur einer, je nachdem wie mich meine Muse küsst. Auch ich kann mich weder über Besucherzahlen noch über mangelnde Kommentare beschweren.

Doch schauen wir mal zu den sogenannten A-Bloggern, deren Besucherzahlen am Tag, andere nicht mal im Monat erreichen. Caschy zum Beispiel (im Schnitt 22.800 Besucher am Tag laut öffentlicher Statistik) , der sich gerade in Las Vegas auf der CES (Consumer Electronics Show) befindet, verbloggt im Schnitt 5-10 Beiträge am Tag. Schaut man sich allein die Anzahl seiner ständig eingehenden Kommentare an, hat er auch was das betrifft deutlich mehr als die meisten Blogger mit 2-3 Posts die Woche, was auch im Direktvergleich mit den Besucherzahlen gar nicht anders möglich ist.

Gehen wir an die Spitze der deutschen Blog-Charts, da nämlich spricht der Erfolg für sich. Auch die Netzpolitik (ca.5.200 Besucher am Tag. Statistik 2008 – neuere Zahlen sind mir nicht bekannt), wo heute im Übrigen ein sehr interessanter Artikel über SCHUFA-Scoring veröffentlicht wurde, bloggt im Schnitt fünf neue Beiträge pro Tag.

Wer nun denkt sowas geht nur in den sogenannten Nischen-Blogs, der sollte sich im Bereich Lifestyle mal den MC Winkel (4.500 Besucher/Tag laut eigener Aussage im Mediabereich – Stand 09/2010) anschauen, bei dem man auch täglich bis zu 10 neue Beiträge findet. Der heute erschienene Beitrag über den täglichen Hustle ist übrigens sehr lesenswert – sehr geil geschrieben.

Auf was will ich eigentlich hinaus? Es scheint mir so, als müsse man schon eine ganze Menge dafür tun wenn man möchte dass das eigene Blog von mehr als nur einer Handvoll Stammlesern gelesen wird. Von nichts kommt nichts! Erfolgreich bloggen ist also gar nicht so einfach.

Und zum Abschluss noch ein schöner Blogger-Klugscheißer-Spruch, den der ein oder andere Blogger mal beherzigen sollte:

Verlinken ohne zu linken! (Ich glaub für diesen Satz hat der Mr.Stratmann einen Shortcut auf der Tastatur eingerichtet)

P.S. Dieser Artikel hat 782 Wörter und wurde von mir auf dem iPod geschrieben, Yeah!!!einself – nur das Bild und die Links hab ich via Rechner einfügen müssen.






Deine Meinung?




24 Kommentare

  1. Vielen Dank für die doppelte Erwähnung auf deinem Blog heute! Die Content-Frage ist echt spannend und ich hab mir erstmal das Video von Sascha Pallenberg angesehen. Total interessant, vielen Dank für’s Teilen! Also “Content ist King”. Auf geht’s!

  2. Wenn ich ehrlich bin, lebt mein Blog derzeit von einen einzigen Artikel, welche mir täglich mehr als 100 Besucher über Google bringt. Den Rest könnte ich eigentlich löschen ;-). Wie viele Stammleser ich habe weiß ich nicht, Kommentiert ja kaum einer *lach* Aber ab und an liest dann doch mal wer.

  3. Danke für die Erwähnung, auf laester.TV ist Content übrigens King …

  4. Deine Rechnung viele Artikel = viele Besucher = viele Kommentare stimmt nicht! Der Inhalt ist bestimmt genau so wichtig! Caschy wäre mit seinem Blog bestimmt nicht so erfolgreich wenn er Schei.. schreiben würde. Da würden ihm auch die zahlreichen Artikel nix nutzen. Auch viele Treffer bei Google machen noch keinen erfolgreichen Blog. Das Thema ist meiner Meinung nach viel komplexer als Du es hier darstellst!

  5. @Horst

    Die Rechnung geht sehr wohl auf, ich spreche ja auch von hochwertigem Content und nicht von Müll. Natürlich hätte Caschy keinen erfolg wenn er Müll schreibt. Ich habe das dummerweise einfach vorausgesetzt das mit Content, ausschließlich qualitativ hochwertiger Content und kein Mist gemeint ist.

    Komplexer ist es mit Sicherheit, aber das hier aufgeführte ist die Grundlage. Ohne Content hat die SuMa nichts zum crawlen, ohne Suchmaschinen-Einträge, werden keine Besucher auf meine Seite geleitet, klare Sache oder? Was die Verlinkungen angeht: Es werden eben auch nur qualitativ attraktive Beiträge verlinkt und geshared und und und.

    Content ist das A und das O und dabei linken und verlinkt werden. Alles andere mag zwar komplex sein, ist aber in meinen Augen für diesen Beitrag erstmal zweitrangig.

    @Jens
    Bitte! Laester.tv? Kenn ich nicht. ;)

    @Sven
    Welcher Artikel ist das von Dir?

    @Janina
    Bitteschön.

  6. Ja, der Schlüssel zum Erfolg liegt meiner Meinung nach im Content. Er sollte hochwertig sein. Aber auch das Thema des Blog spielt eine Rolle. Caschys Blog ist deshalb erfolgreich, weil er mit seinen Themen sehr viele Menschen anspricht. Dort findet jeder etwas Interessantes. Andere Blogs sind zwar in den Suchmaschinen sehr gut zu finden, haben aber Themen die kein Mensch interessiert. Diese Blogs werden nie Erfolg haben und wenn sie tausend Artikel am Tag schreiben würden.

  7. Das siehst Du falsch.

    Mc Winkel hat einen Blog der nicht ausnahmlos im Netz anspricht, trotzdem ist er sehr erfolgreich. Netzpolitik.org ist sehr erfolgreich, trotz das sich viele für Politik kein Stück interessieren. Man sollte halt auch über den Tellerrand schauen, es gibt tatsächlich Menschen die sich für Dinge interessieren die einen selbst völlig nutzlos erscheinen. So hat eben auch jedes Blogthema die selben Chancen im Netz.

    Der Unterschied zwischen 5.000 und 20.000 Besuchern hört sich erstmal viel an, aber schau Dir im Vergleich mal die Zahlen von mydealz an, da ist Caschy mit seinen Besuchern wieder ein kleines Licht. Es gibt eben Themen die sind interessant für viele Menschen und Themen die sind nur für wenige Menschen interessant. Das Internet wird von vielen millionen Menschen genutzt, demnach findet auch das kleinste, dümmste und primitivste Themenblog im Netz seine Anhänger und Leser – man muss halt eben was dafür tun.

    Es gibt Schmink-Tipp-Blogs da würdest Du anfangen zu heulen wenn Du die Besucherstatistiken siehst und die monatlichen Umsätze… – wie Du siehst, jedes Thema findet anklang…

  8. Ich finde man kann deutlich mehr als 1-2 Artikel am Tag schreiben. Nicht jeder RSS-Leser klickt ja auch jeden Beitrag an, da meistens die eigenen Interessen in die Quere kommen. So geht es aber auch mit allen anderen Lesern, egal ob von Twitter oder Direktzugriffen.

  9. Ich schreibe manchmal bis zu 3 Artikel am Tag, manchmal gar keine, je nach Lust und Laune…

    Sicherlich sehe ich einen Trend, bei denen gewisse Themen öfter angeklickt werden als andere, aber ich blogge trotzdem meist über das, was mich aktuell gerade bewegt, freut, ärgert.

  10. @Janina, keine Ursache! Wie ich ja selbst auch schrieb: Verlinken ohne zu linken ;-)

    @Sven, ich lese regelmäßig, am Sonntag bekommst du sogar ne Erwähnung von mir ;-)

    @Jens, genau. Würdet ihr täglich nur über eine Sache schreiben wären eure Zahlen wahrscheinlich noch ziemlich tief im Keller.

    @Chriz, zumal viele RSS-Leser nicht mal auf das Blog selbst gehen sondern lediglich im Reader lesen und somit in den Besucherstatistiken meist gar nicht berücksichtigt werden. Nur weil 100 Leute meinen Blog abonniert haben heißt das ja auch noch lange nicht, dass sie mein Blog überhaupt regelmäßig besuchen und lesen.

    @Aleksandrah, und würdest du sagen, dass es deinen Besucherzahlen schadet an den Tagen wo du 3 Artikel schreibst? Hat sich schon mal jemand beschwert, dass es zu viel ist?

  11. Es schadet eher meinen Besucherzahlen, wenn ich nichts schreibe, aber das schaffe ich manchmal halt einfach zeitlich nicht…

    An Tagen, wo ich viel schreibe, hat sich allerdings auch noch keiner beschwert. Soll auch mal einer tun…also sich beschweren, dass ich mich selbst zuspamme ;-)

    Ich merke aber natürlich, dass es mehr Kommentare regnet, je mehr ich selbst schreibe und das mag ich auch wesentlich lieber, aber geht leider nicht immer so wie ich möchte.

    Dafür sind die Besucher meist relativ bunt gemischt vom Publikum her, obwohl ich immer dachte, dass ich doch eher die Weibchen unter uns anspreche. Dabei sind es dann doch eher Männer, die einem hier und da mal sagen, wie lustig und bunt erzählt vieles ist.

  12. Es ist der Artikel “Merkmale einer Kurzgeschichte” der mir die meisten Besucher bringt. Und glaub mir, du möchtest nicht wissen wie stark meine Besucherzahlen absinken, wenn Ferien sind. Deswegen bin ich ja für die Abschaffung der Ferien

  13. Also mir als Neuling in der Blogosphäre hat dein Artikel einiges an Erkenntniss gebracht was das richtige Bloggen angeht. Die Frage ob man nur einen oder dann doch mehrere Artikel am Tag posten soll find ich dabei besonders interessant. Dabei vor allem die Kommentare hier.
    Ich selbst halte es bisher so das ich mindesten mein Fundstück des Tages poste und daneben noch ein anderer Artikel wenn mir gerade ein Thema im Kopf rumschwirrt. Ansonsten bleibts beim Fundstück.
    Ob das meinen Besucherzahlen was bringt kann ich dabei freilich noch nicht sagen.

    greez, Tobi

    P.S.: Lod dafür das du den Text am iPhone geschafft hast. Viele andere hätten wohl schon nach dem vierten oder fünften Satz aufgegeben.

  14. ich blogge jetzt seit 4 jahren auf der aktuellen domain und veröffentliche durchschnittlich 2-3 beiträge pro tag. immer nach lust und laune…

    wenn ich allerdings mal wieder beruflich unterwegs bin, dann kann es auch schon mal vorkommen, dass ich einen oder mehrere tage nichts veröffentliche.

    kurioserweise sind an solchen tagen die besucherzahlen grundsätzlich 10-20% höher…

  15. Erst einmal mein Respekt, dass du diesen Artikel auf einem iPod geschrieben hattest
    Zum Thema: Viel Content kann natürlich zu vielen Zugriffen führen, aber im Grunde ist es eher wichtiger die richtigen Themen zu finden und auch bei diesem Thema auf der ersten Seite von Google zu ranken.
    Wenn ich meine Beiträge so anschaue und dann dazu im Vergleich noch die Besucherzahlen vergleiche, dann hätte ich fast die identischen Werte, wenn ich nur 1/4 von den Artikeln geschrieben hätte. Viele Artikel waren zwar an dem Tag der veröffentlich beliebt und wurden gelesen. Aber oft versinken dann früher oder später die Artikel im Datengrab und werden vielleicht einmal im Monat noch mal gelesen.
    Ich hatte oft das Problem auch nur einen Artikel zu schreiben. Zwei ist schon sehr sportlich. Gerade wenn man beruflich sehr eingespannt ist und dann noch 10-12 Stunden am Tag arbeitet. Immerhin ist es ja auch wichtig die Kommentare und die Werbeanfragen zu beantworten.
    Daher versuche ich dieses Jahr auch weniger zu Bloggen und die ersten Tage beobachte ich nicht wirklich einen Einbruch der Besucherzahlen. Eher im Gegenteil. Auch die Feedreader sind innerhalb des ersten Tages stark gestiegen.
    Dann wünsche ich dir weiterhin viel Spass beim Bloggen und viel guten Content ;-)
    Viele Grüße
    Thomas

  16. @Aleksandra, ich dachte auch immer, dass ich eher Weiblein mit meinem Blog anspreche, schon allein wegen der Beiträge für Mütter und über Erzeiehung, Kinder und so…. aber kommentieren tun überwiegend Männlein

    @Sven, Ferien hab ich jetzt bei mir noch nicht gemerkt… aber ich merke es extrem wenn ich mal, wie zwischen den Jahren ein paar Tage nichts schreibe – Besucherzahlen direkt im Keller

    @Tobias, schön dass du aus dem Artikel was für dich mitnehmen konntest, aller Anfang ist schwer und man muss erst mal seinen Stil finden

    @Hans, vielleicht liegt es daran, dass deine Feedreader an solchen Tagen glauben, dass da was mit dem Reader nicht stimmt und sich dann auf deinem Blog persönlich davon überzeugen, dass nichts geschrieben wurde…

    @thomas, hochwertigen Content setze ich einfach mal voraus, obwohl man es auch mit Müll heutzutage sehr weit bringen kann. Wenn du die Artikel die nur am Tag der Erscheinung gelesen wurden aber nicht geschrieben hättest, dann wären sie gar nicht gelesen worden – immerhin hätte das wahrscheinlich eine Auswirkung auf die Seitenaufrufe gehabt, was die Besucherzahlen betrifft kann ich das nicht beurteilen, da ich NOCH nicht auf deine Statistiken zugreifen kann und somit nicht weiß wieviele Seiten deine Besucher im Schnitt lesen.

  17. Hallo, gefäält mir gut der Artikel und vor allem gefällt mir, dass es so viele Kommentare darauf gibt. Scheint doch ein interessantes Thema zu sein!

    Ich persönlich bin der Meinung, dass es viel weniger darauf ankommt, wieviel Artikel man pro Tag postet, sondern darauf, regelmäßig zu posten. Regelmäßig kann alles zwischen 1x in zwei Wochen und 10 Posts am Tag sein. Nach meiner Erfahrung gewöhnen sich die Leser an einen bestimmten Rhythmus der Posts und sind irritiert, wenn sich da was ändert.

    Ich habe am Anfang 7x pro Wochen einen Artikel gepostet, dann irgendwann vor einem halben Jahr habe ich das zeitlich einfach nicht mehr auf die Reihe bekommen und habe es auf 5x pro Woche (also Montags – Freitags jeweils ein Post) reduziert. Allerdings sind meine Posts auch zwischen 600 – 2.000 Worte lang, also doch ein wenig mehr Arbeit.

    Immerhin sind auf diese Weise inzwischen auch schon weit über 300 Artikel in meinem Blog und da bin ich schon ein wenig stolz.

    Herzliche Grüße Jürgen Schnick

  18. Sehr guter Beitrag. Oft habe ich länger keine Zeit zum schreiben. Wenn ich dann z.B. an einem Wochenende sehr viele Beiträge in kurzer Zeit veröffentlicht hatte, sind mir oft auch Stammleser abgesprungen. Somit sollte man wohl immer eine Balance aus regelmäßigen Beiträgen, aber gleichzeitig keine Übersättigung finden. Ich finde persönlich auch, dass es nichts bringt, einfach irgendwas zu schreiben, damit man sein “Soll” erreicht. Der Inhalt muss natürlich eine gewisse Qualität haben.

  19. Interessante Diskussion. Ich denke auch, es ist ein sehr komplexes Thema und einige Dinge spielen da mit rein. Ganz abstrakt betrachtet allerdings und statistisch gesehen klingt es logisch, mehr solider Content – mehr Besucher.

    Es ist vermutlich auch eine Frage, was für eine Typ Blogger ich bin und aus welcher Richtung ich komme im Sinne des ökonomischen Prinzips (Minimalprinzip/Maximalprinzip).

    Oder mal anders gedacht, ein bißchen losgelöster von Suchmaschinen und Blogs. Warum haben Tageszeitungen unterschiedliche Auflagenstärken? Die Beitragsmenge je Tag ist ja ungefähr gleich.

  20. Ich bin fest davon überzeugt das es wichtig ist regelmäßig neuen Content zu veröffentlichen. Allerdings hängt es sehr vom Thema und der Länge der jeweiligen Artikel ab wie häufig welche hinzu gefügt werden sollten. Wer nur sehr kurze Artikel schreibt sollte besser häufiger neue Berichte veröffentlichen als jemand der sehr lange und ausführliche Texte schreibt. Ich finde aber es sollte wenigstens 1 mal pro Woche ein neuer Artikel veröffentlicht werden. Auch die Zeit der Veröffentlichung spielt eine große Rolle. Um herauszufinden zu welcher Tageszeit man am besten neue Artikel online stellt müssen eben die Besucherstatistiken über einen längeren Zeitraum ausgewertet werden.

  21. damit es noch mal gesagt ist: “content is king”

  22. Es ist interessant was der Typ in dem Video erzählt und angeblich verdient er über 10.000€ im Monat arbeitet aber 16 Std. Hmm,.. bei so vielen made for adsense blogs findet man kaum content aber viel werbung das scheint sich trotzdem zu lohnen.

  23. Schöner Artikel. Was allerdings noch erwähnt werden sollte: Es reicht nicht nur aus, einfach häufig zu bloggen sondern es kommt vor allen dingen darauf an, worüber man bloggt. Wenn man wie Caschy über Themen bloggt, die nun einmal superviele Leute interessieren (Smartphones, Apps, Software), dann kommt mehr dabei herum als wenn jemand zum Beispiel über Ameisen bloggt. Sascha Pallenberg hat damals mit den Netbooknews eine super Nische gefunden, die er für sich rechtzeitig genutzt hat, bevor der große Hype überhaupt los ging.

    In meinem Fall – mit den Themen Werbung, Web und Marketing – ist das so eine Sache. Werbung schauen sich nur die Wenigsten freiwillig an, auch wenn sie noch so gut gemacht ist. Aber es macht mir großen Spaß, darüber zu schreiben. Ja, ich verdiene auch Geld damit aber im Gegensatz zu meiner Blog-Zeit vor 2-3 Jahren geht es mir noch weniger ums Geld verdienen als einfach darum, Spaß mit dem zu haben, zu teilen, was ich so finde. Für einen netten Nebenverdienst reicht es immer aus.

    Ich könnte auf einen Schlag sicher 1500-2000 Euro im Monat mit dem Blog verdienen wenn ich wieder vermehrt Dinge schreiben würde, die mich nicht so interessieren, aber darauf habe ich keine Lust. Mein hauptsächliches Geld verdiene ich mit anderen Themen. Bloggen ist schreiben, bloggen ist leben, bloggen ist ein tolles Hobby. Für mich. Für Andere ist es der Lebensinhalt. Und das ist auch ok so :-)

  24. Gut zusammengefasst. ;)

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